Deutsche Wehrhaftigkeit

Zugriff auf Atomwaffen

In einem soeben erschienenen Buch fordern der ehemalige Abteilungsleiter im Waffensystemkommando der deutschen Luftwaffe, Oberst Richard Drexl, und das langjährige Mitglied im "Beirat Innere Führung" des Bundesverteidigungsministeriums, Josef Kraus, relevanten Einfluss Berlins auf den Einsatz von Nuklearwaffen. Wolle die BRD "nicht als bloße(r) Befehlsempfänger der US-Amerikaner dastehen", müsse die Bundesregierung eine "enge Verbindung mit einem zweitschlagsfähigen Atomwaffenstaat" eingehen, heißt es. Um dieses Ziel zu erreichen, ist nach Auffassung der Autoren zunächst die Aufstellung einer deutsch-französischen "Interventionstruppe für Kriseneinsätze" angezeigt, aus der dann eine "europäische Sicherheitsstruktur" mit einem "breite(n) Instrumentarium" militärischer Machtmittel erwächst - Nukleararsenal inklusive.[1]

"Umerziehung" und "Schuldkomplex"

Grundsätzlich geht es den Verfassern nach eigenem Bekunden darum, "Schritte zurück zur Wehrhaftigkeit" Deutschlands anzumahnen, da die Bundeswehr "nicht einmal bedingt abwehrbereit" sei. Zurückgeführt wird dies allerdings mitnichten nur auf vermeintliche "Ausrüstungsmängel" und die Suspendierung der allgemeinen Wehrpflicht, sondern insbesondere auf die Haltung des nationalen Establishments. Statt den "Gefahren einer unsicher gewordenen Welt vorzubauen", bedienten die "politischen und medialen Eliten" einen "gefühligen Hedonismus" und folgten "romantisierenden pazifistischen Strömungen", heißt es. Die Ursache hierfür sehen Drexl und Kraus in der ihnen zufolge von den Alliierten des Zweiten Weltkriegs betriebenen "Umerziehung der Deutschen nach 1945": "Die historische Schuld sollte sich zum markantesten Identitätsfaktor der Deutschen entwickeln. Auschwitz wurde zum quasi alleinigen Gründungsmythos der Bundesrepublik stilisiert." Statt deutsche Menschheitsverbrechen wie den millionenfachen Mord an den europäischen Juden zu thematisieren, beklagen die Autoren einen vermeintlich daraus resultierenden "Schuldkomplex", der zur "permanente(n) Diskreditierung nationaler Interessen" geführt habe.[2]

Die "saubere Wehrmacht"

Passend dazu verteidigen Kraus und Drexl vehement die Pflege von NS-Traditionen durch die Bundeswehr und bedienen einmal mehr den Mythos von der "sauberen Wehrmacht". Wahrheitswidrig behaupten sie, es sei "umstritten", inwieweit die Naziarmee an Kriegsverbrechen und Judenvernichtung beteiligt war, und erklären apodiktisch: "Ideell war die Wehrmacht keine NS-Institution." Dem Bundesverteidigungsministerium wird vorgeworfen, mit seinem "Traditionserlass" des Jahres 2018 "fast sämtliche Traditionen aus 300 Jahren deutscher Militärgeschichte abgeschnitten" zu haben, weshalb nun keine "heldenhaften(n) Leitbilder" mehr zur Verfügung stünden. Auch dass in der besagten Verfügung nicht mehr von "Vaterlandsliebe" die Rede ist, kritisieren die Autoren scharf: "Das Wort Patriotismus kommt im Erlass von 2018 nur als 'verfassungsorientierter Patriotismus' vor. Das aber ist ein dünner Patriotismus."[3]

"Ehre, Treue, Tapferkeit"

Die zitierten Äußerungen der Verfasser gehören seit langem zum Allgemeingut nationalkonservativer Kreise in der BRD; folgerichtig ist ihre Publikation denn auch in einer Schriftenreihe erschienen, die der "Neuen Rechten" zugeordnet wird ("Edition Tichys Einblick"). Zum Sprachrohr dieser Strömung und der mit ihr verbundenen Militärs entwickelt sich mehr und mehr die "Alternative für Deutschland" (AfD). Erst kürzlich legte die Bundestagsfraktion der extrem nationalistischen, völkisch geprägten Partei ein entsprechendes Positionspapier vor. Die Bundeswehr wird darin als "Teil einer Jahrhunderte alten deutschen Militärtradition" bezeichnet, deren Angehörige durch eine "geistig-moralische Reform" wieder auf einen "starken Korpsgeist" und "deutsche Werte" wie "Ehre", "Treue", "Kameradschaft" und "Tapferkeit" zu verpflichten seien: "Das militärische Selbstverständnis und das Traditionsbild der deutschen Streitkräfte dienen der Befähigung und der Motivation jedes einzelnen Soldaten zum unerbittlichen Kampf im Gefecht."[4]

Nur taktische Differenzen

Analog zu Kraus und Drexl strebt die AfD nach der Verfügungsgewalt über Atomwaffen. Im Positionspapier der Partei heißt es dazu: "Die nuklearen Fähigkeiten der Partner im nordatlantischen Bündnis stellen ... eine wesentliche Komponente der militärischen Abschreckung dar. Deutschland hat ein vitales Interesse an der Teilhabe dieser Fähigkeit, bis eine gleichwertige Alternative zur Verfügung steht." Lediglich in der Frage, wie dieses Ziel zu erreichen ist, gibt es einen gewissen Dissens. Während Kraus und Drexl die EU und insbesondere Frankreich hierfür instrumentalisieren wollen, setzt die AfD auf die NATO, deren europäische Mitglieder dem "militärischen Führungsanspruch" Deutschlands unterworfen werden sollen.[5]

Oberst im Generalstabsdienst

Laut Presseberichten stammt das AfD-Papier vom verteidigungspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion der Partei, Rüdiger Lucassen, und seinem Parlamentskollegen Jan Nolte. Lucassen stand als Hubschrauberpilot 34 Jahre lang im Sold der Bundeswehr, wo er es bis zum Oberst im Generalstabsdienst brachte, dessen Expertise sowohl bei der NATO als auch im Bundesverteidigungsministerium gefragt war. 2006 nahm er seinen Abschied von der Truppe und machte sich mit einer eigenen Firma selbständig, die laut einer Selbstdarstellung "Konzepte für die Ausbildung von militärischen und zivilen Sicherheitsorganisationen, insbesondere für Streitkräfte, Grenzschutz und Polizei" offerierte.[6] Lucassens Parteifreund Nolte ist Oberbootsmann der deutschen Kriegsmarine und steht der neofaschistischen "Identitären Bewegung" nahe. Wie er auf seiner Facebook-Seite schreibt, ist Migration für ihn gleichbedeutend mit einer von "globalistische(n) Eliten" gesteuerten ethnischen "Umstrukturierung" der "einheimische(n) Völker Europas".[7] Sowohl Nolte als auch Lucassen plädieren folgerichtig vehement dafür, die Bundeswehr mit dem "Grenzschutz" zu beauftragen.[8]

"Schutzlos und handlungsunfähig"

Bei den Autoren Kraus und Drexl findet sich die gleiche Forderung, und auch die Herleitung klingt ähnlich. Ihrer Ansicht nach werden die deutschen Streitkräfte systematisch "kaputtgespart", während der Staat "für die Aufnahme von Migranten ... ohne viel Federlesens über Nacht Dutzende von Milliarden jährlich auf(bringt)". Damit allerdings habe sich die Bundesregierung "verrechnet", heißt es mit drohendem Unterton: "Der Bürger akzeptiert ... weder schutzlose Grenzen noch eine handlungsunfähige Armee."[9]

 

Bitte lesen Sie auch unsere Sammelrezension: Bundeswehrkritik von rechts.

 

[1], [2], [3] Josef Kraus/Richard Drexl: Nicht einmal bedingt abwehrbereit. Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine. Edition Tichys Einblick, München 2019.

[4], [5] Arbeitskreis Verteidigung der AfD-Bundestagsfraktion (Hg.): Streitkraft Bundeswehr. Der Weg zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Berlin 2019.

[6], [7] Zitiert nach: Peer Heinelt: Volkselite. In: Konkret 4/2018.

[8] Arbeitskreis Verteidigung der AfD-Bundestagsfraktion (Hg.): Streitkraft Bundeswehr. Der Weg zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Berlin 2019.

[9] Josef Kraus/Richard Drexl: Nicht einmal bedingt abwehrbereit. Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine. Edition Tichys Einblick, München 2019.

Sammelrezension: Bundeswehrkritik von rechts

Über weite Strecken thematisieren die Verfasser von ihnen diagnostizierte "Ausrüstungsmängel" und bedienen sich dabei meist derselben Fallbeispiele. So bemängeln Kraus und Drexl, dass die Bundesregierung zwar israelische Drohnen vom Typ "Heron" beschafft, aber gleichzeitig in Folge des Drucks sozialdemokratischer "Bedenkenträger" auf deren Bewaffnung verzichtet habe: "Der bestmögliche Schutz unserer Männer und Frauen im Einsatz scheint einmal mehr zweitrangig." Auch Wißmann hält es für unverantwortlich, eine unbewaffnete Drohne zu leasen, deren Steuerer im Fall eines Angriffs auf deutsche Truppen seinerseits einen Kampfjet anfordern muss, "um die Angreifer zu vertreiben": "Dazwischen vergeht Zeit, die über Leben und Tod entscheiden kann."

 

Den eigentlichen Grund für die ihrer Ansicht nach beschämend geringe Kampfkraft der Bundeswehr sehen Kraus, Drexl und Wißmann allerdings in der unzureichenden mentalen Mobilmachung der deutschen Soldaten. Das Bundesverteidigungsministerium habe die Armee "so lange auf politische Korrektheit getrimmt", bis "nichts mehr an Substanz übrig" geblieben sei, schreibt Wißmann. Für einen besonders gravierenden Fehler hält er es dabei, den Bundeswehrangehörigen die "wenigen Symbole" deutscher "Kampftradition" zu nehmen, nur weil diese mit "braunen Flecken behaftet" seien. Kraus und Drexl werden noch etwas deutlicher. Für sie ist die vermeintliche politische Korrektheit der deutschen Staatsorgane Ausdruck eines "Schuldkomplexes", der dazu geführt habe, dass die "heldenhafte(n) Leitbilder" aus der Zeit des Nationalsozialismus nichts mehr wert seien. Ohne diese aber gehe "etwas Entscheidendes für die Funktionsfähigkeit einer Armee kaputt: der Geist der Truppe".

 

Folgerichtig sehen die Autoren denn auch kein Problem in der vielfach dokumentierten Attraktivität der Bundeswehr für Neonazis. Es gebe lediglich eine "geringe Zahl" von "Rechtsextreme(n)" in der Truppe und "keine Bestätigung" für die Existenz entsprechender Netzwerke, behaupten Kraus und Drexl; der Fall des Oberleutnants Franco Albrecht, der sogenannte flüchtlingsfreundliche Politiker ermorden wollte, werde "maßlos überschätzt". Constantin Wißmann erklärt seinerseits apodiktisch, Rechtsradikale stellten innerhalb der deutschen Streitkräfte nur eine "mikroskopische Minderheit" dar, die es keineswegs rechtfertige, die Bundeswehr unter "Generalverdacht" zu stellen.

 

Die systematische Verharmlosung des Neofaschismus und der positive Bezug auf militärische NS-Traditionen sind seit langem Allgemeingut im nationalkonservativen Spektrum der BRD. Dass die vorliegenden Publikationen zeitgleich von Filialen der "Münchner Verlagsgruppe" herausgegeben wurden, erweckt vor diesem Hintergrund den Verdacht, hier sollten unterschiedliche Zielgruppen bedient werden. Für das konservative Bildungsbürgertum wäre dann der Online-Chefredakteur der Zeitschrift "Cicero", Constantin Wißmann, zuständig; in die Verantwortung des ehemaligen Bundeswehroffiziers Richard Drexl und seines eng mit dem Verteidigungsministerium verbundenen Co-Autors Josef Kraus fiele die Agitation der AfD-nahen "Neuen Rechten". Eine entsprechende Buchreihe haben sich die Letztgenannten auf jeden Fall schon einmal ausgesucht: die "Edition Tichys Einblick".

 

Josef Kraus/Richard Drexl: Nicht einmal bedingt abwehrbereit

Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine. Edition Tichys Einblick

München 2019 (Finanzbuch-Verlag)

232 Seiten

22,99 Euro

ISBN 978-3-95972-180-6

 

Constantin Wißmann: Bedingt einsatzbereit

Wie die Bundeswehr zur Schrottarmee wurde

München 2019 (Riva-Verlag)

204 Seiten

19,99 Euro

ISBN 978-3-7423-0867-2

Trumps Beraterin traf Piloten des Lolita-Express

Hier noch ein kleines Fundstück, als Indiz für die nicht endende Verbindung zwischen Trump und Epstein:

Das folgende Foto zeigt Kellyanne Conway mit dem Piloten von Epsteins "Lolita Express" Larry Visoski, aufgenommen am 28. Dezember 2016 in Palm Beach, also nach der Wahl von Trump zum Präsidenten:


Das Foto stammt von der Instagramm-Seite des Piloten. Nach Epsteins Verhaftung am 6. Juli erschien das Foto, machte die Runde, und wurde dann zusammen mit Visoskis Konto plötzlich gelöscht.

Zur Erinnerung, Conway war Wahlkampfmanagerin von Donald Trump und dann seine engste Beraterin im Weissen Haus.


Trump und Conway waren an diesem Tag in Palm Beach, denn es gab eine bizarre Pressekonferenz vor dem Mar-a-Lago zusammen mit dem Boxpromoter Don King an Trumps Seite.

Trump machte damals Obamas Aussenminister John Kerrys letzten Appell für einen Frieden zwischen Israelis und Palästinenser lächerlich.

Er sagte zu den Reportern: "verschiedene Ansichten... wir werden sehen, was nach dem 20. Januar passiert, richtig?"

Ja, nach seiner Amtseinführung haben wir es gesehen, wie Pro-Israel und Anti-Palästina dann Trump sich gab und alles was Obama und Kerry an Friedensprozess im Nahen Osten und mit Iran eingeleitet hatten dann zerstörte.

Wenn sich Trump wirklich von Epstein 2007 distanziert hatte, warum liess sich dann seine engste Beraterin mit Epsteins Piloten lächelnd fotografieren, statt ihn wie die Pest zu meiden?

Haben sich die beiden von früheren Flügen mit Trump als Passagier gekannt? Das war aber dann lange her, wenn man Trumps "ich habe mit Epstein seit 15 Jahren nicht mehr gesprochen" glaubt.

Kann nicht sein, denn Kellyanne Conway hat den Super-PAC für den Präsidentschaftskandidaten Ted Cruz geleitet, kam erst nach dessen Ausscheiden am 1. Juli 2016 an Bord von Trumps Wahlkampfteam.

Das Foto wurde sicher schnell gelöscht, damit keine aktuelle Verbindung zwischen Trump und Epstein hergestellt werden kann. Ha,ha, aber nicht schnell genug, denn es ist ja da.

Und dann, könnten die rassistischen Tweets des Präsidenten, die diesmal an vier neue Mitglieder des Repräsentantenhauses gerichtet sind, die als "The Squad" bekannt sind, eine List sein, um die Aufmerksamkeit der Medien von seinem Freund Epstein wegzulenken, und insbesondere von dem Inhalt seines Safe?

Es sind die Masse an Pornobilder mit Minderjährigen und denen, die sich an ihnen vergangen haben.

Ist Trump wirklich das sexuelle Unschuldslamm?

Eins kann ich euch an Hand meiner Recherchen in der Epstein-Affäre sagen, viele der Scharlatane der sogenannten "alternativen Medien" erzählen völligen Quatsch, von wegen Trump würde hinter der Strafverfolgung von Epstein stehen, Trump hätte Epstein aus Mar-a-Lago 2007 "geschmissen" und das ganze würde nach Trumps "Plan" ablaufen.


Das sind nur Gerüchte und falsche Behauptungen von Trump-Verstehern (gibts die immer noch?), für die ich keinerlei echte Bestätigung gefunden habe. Es ist die Staatsanwaltschaft von New Yorks südlichen Distrikt, welche Epstein jetzt anklagt und NICHT Trumps Justizministerium (DOJ) in Washington.

Mal behaupten die Trump-Gläubigen, das FBI sei gegen ihn und jetzt ist es für ihn, wie es ihnen gerade passt.

Es war ja Trump, der den damaligen Staatsanwalt Alexander Acosta, der Epstein die leichteste Strafe aller Zeiten gegeben hat, zu seinem Arbeitsminister beförderte, obwohl er über den "süssen deal" für den Sexualstraftäter wusste.

Und wie ich bereits berichtet habe, hat Trump alle fünf DOJ-Beamte, welche Epsteins statt Lebenslänglich nur 18 Monate sich ausgedachten und mit den Anwälten vereinbart haben, in hohe Ämter befördert.

Also sollen die Trump-Fans mal ganz ruhig sein, denn ihr "Messias" steck in der ganzen Erpressungsmafia und Sexkapaden voll mit drin.


Es gibt eine ganze Reihe von Frauen, die Trump der sexuellen Belästigung, über Anfassen der Geschlechtsteile, bis hin zur Vergewaltigung beschuldigen. Entweder streitet er es ab, bedroht sie mit Klagen oder zahlt Schweigegeld. Ich erwähne nur drei Geschichten:


Trump und Epstein waren dicke Freunde. Meine bisherigen Artikel zeigen doch an Hand von Fotos und Videos, wie eng die Beziehung war.

Passierte 2005 im Mar-a-Lago Club. Während eines Auftrags, um über Trumps einjährigen Hochzeitstag mit seiner Frau Melania zu berichten, behauptet die Autorin des People-Magazins Natasha Stoynoff, dass Trump sie gegen eine Wand gedrückt hat, anfing ihr die Zunge in den Mund bis zum Hals zu drücken und sie während einer Tour durch den Club körperlich angegriffen hat.

"Ich bin ein grosses, zähes Mädchen, das mit zwei riesigen Brüdern gerungen hat. Ich habe sogar einmal mit Mike Tyson gekämpft. Es braucht viel, um mich zu überwältigen. Aber Trump ist viel grösser - eine dominierende Figur - und er war schnell, nahm mich überraschend und warf mich aus dem Gleichgewicht", schrieb sie.

Sechs Kollegen und enge Freunde haben die Erzählung Natasha Stoynoff über den Angriff von Donald Trump im Jahr 2005 bestätigt.

Anfang der 90er Jahre in einem Nachtclub in Manhattan. Kristin Anderson war damals ein aufstrebendes Fotomodel und erzählte der Washington Post, dass sie auf einer Couch sass und mit Freunden sprach, als "seine Finger unter ihren Minirock rutschten, ihren Oberschenkeln entlang und ihre Vagina durch ihre Unterwäsche berührten". Sie sagte, dass sie ihn sofort als Donald Trump erkannte, als sie sich von ihm zurückzog.

Trump bestreitet diese unsittliche Berührung.

1995-1996 im Bergdorf Goodman Kaufhaus in New York City. In ihrem Buch beschreibt E. Jean Carroll wie Trump sie in der Garderobe angegriffen hat, nachdem er sie dazu drängte, Unterwäsche anzuprobieren. Sie behauptete, er "öffnete den Reissverschluss seiner Hose, und indem er seine Finger um meinen privaten Bereich drückt, drückt er seinen Penis auf halbem Weg - oder ganz, ich bin mir nicht sicher - in mich hinein". Sie sagt, sie hat gegen Trump sich gewährt.

Trump sagte in einer Erklärung, dass er "diese Person nie getroffen hat", obwohl der an demselben Tag veröffentlichte Artikel ein Foto von Trump und Carroll enthält, die in einer Gruppe sprechen. Nachdem Trump das Foto gesehen hatte, behauptete er, dass er nicht weiss, wer sie ist.

Wir sehen, Trump und Epstein haben die selbe Einstellung, Frauen sind Objekte, ob jetzt ganz junge oder ältere, über die man weil man reich und mächtig ist gegen ihren Willen verfügen kann.

Trump ist sicher kein sexuelles Unschuldslamm und er will auch nicht den Sumpf trockenlegen, wann begreifen die Trump-Gläubigen das endlich. Er macht mit neuen Tweets die Medien verrückt, um vom Sex-Skandal abzulenken.

Trump hat während des Wahlkampfes im Juni 2016 seinen Fans zu verstehen geben, "wählt mich und Hillary Clinton wird verhaftet". Und? Es sind drei Jahre vergangen und Hillary läuft immer noch frei herum.

Tagesdosis 19.7.2019 – Von der Russlandpolitik nichts Neues (Podcast)

Ein Kommentar von Rainer Rupp. Wenn es um die Beziehungen der westlichen Regierungen zu Russland geht, dann kann Moskau nichts […]

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The Wolff of Wall Street: Cum-Ex

Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld? Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen […]

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Die Freundesliste von Epstein ist gigantisch

Der englischer Historiker, katholischer Liberaler und Publizist John Emerich Edward Acton-Dalberg, oder kurz Baron Acton, hat eine Wahrheit mal ausgesprochen: "Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut". Auf den Fall Epstein bezogen sage ich, absolute Macht schändet absolut. Das heisst, wer meint in einer Machtposition zu sein und ausserhalb des Gesetzes, der gesellschaftlichen Regeln und jeglicher Moral zu stehen, begeht die abscheulichsten Verbrechen an Kindern ohne Skrupel. Aber nicht nur Minderjährige werden sexuell missbraucht, sondern auch alle anderen Verbrechen begangen, wie Lügen, Stehlen, Rauben, Bedrohen und Gewalt ausüben. Wer an der Macht ist muss ein Psychopath sein!


Die Frage die sich daraus stellt, vergreifen sich die Verbrecher an der Macht an Kindern, weil sie Macht ausüben können, oder haben sie eine Machtposition gesucht, um über Kinder straflos herfallen zu können?

Übrigens, diese Machtausübung, um sexuelle Dienste zu bekommen, ist NICHT nur auf Männer beschränkt, sondern Frauen die in Machtpositionen sind üben das genauso aus. Junge Buben können auch durch ältere Frauen zu sexuellen Handlungen genötigt werden.

Mein ihr wirklich, die Beziehung zwischen Frankreichs Präsident Macron und seiner ehemaligen Lehrerin, die 25 Jahre älter ist als er, wäre "normal" zustande gekommen?

Wie ich in einem vorhergehenden Artikel festgestellt habe, je mehr ich in der Sache Epstein recherchiere, je mehr stosse ich auf das schlimmste kriminelle Verhalten das man sich vorstellen kann. Ausserdem stosse ich auf Namen von "Prominenten", von denen ich nie gedacht hätte, sie haben mit diesem Monster Epstein was zu tun.

Es geht weit über die bisher bekannten Namen hinaus, wie Bill Clinton, Donald Trump, Prinz Andrew, Leslie Wexner, Ehud Barak, Alan Dershowitz usw. sondern um Personen, von denen man eine Verbindung zu Epstein niemals vermutet hätte.

In den kommenden Tagen wird das US-Berufungsgericht für den zweiten Bezirk wahrscheinlich etwa 2'000 Seiten an Dokumente herausgeben, welche die Sexualverbrechen enthüllen können, die von "zahlreichen prominenten amerikanischen Politikern, mächtigen Firmenchefs, ausländischen Präsidenten, einem bekannten Premierminister und anderen Weltführern" begangen wurden, so das Dreiergremium des Gerichts.

Das Magazin "Vaity Fair" schreibt dazu:

"Die Dokumente wurden während einer Zivilverleumdungsklage eingereicht, die von der Epstein-Anklägerin Virginia Roberts Giuffre, einer ehemaligen Mar-a-Lago-Umkleideraum-Betreuerin, gegen Epsteins ehemalige Freundin und angebliche Frau Ghislaine Maxwell eingereicht wurde. 'Niemand, der viel um Epstein herum war, wird es jetzt leicht haben. Es wird alles herauskommen', sagte Giuffre's Anwalt David Boies. Eine andere Person, die in einen Rechtsstreit gegen Epstein verwickelt ist, sagte es mir: 'Es wird atemberaubend sein, die Anzahl der Namen. Es wird eine Lawine auslösen."

Wenn ich Donald Trump vor mir hätte würde ich ihn fragen, warum er Minderjährige Mädchen in seinem Mar-a-Lago Club beschäftigte, wo sie halbnackten Männern die Handtücher reichten und wo Epstein diese Minderjährigen rekrutierte?

Wer macht denn so was? In jeder Sauna und SPA werden Erwachsene als Betreuer der Gäste beschäftigt und nicht Kinder. Also bitte Mr. President, kommen sie mir nicht mit billigen Ausreden, wie "ich war kein Fan" von Epstein!!!

Aber jetzt, ich picke mal einen Namen aus der Freundesliste heraus, von einer Person, die mit Epstein zu tun hatte, ELON MUSK. Ja, der "Wunderknabe" von "Tesla" und "SpaceX".

Er kannte Epstein und hat den vorbestraften Sexualverbrecher bei einer Veranstaltung Mark Zuckerberg vorgestellt, ja den von Facebook.

Jetzt leugnen sie natürlich alle, was engeres mit Epstein zu tun gehabt zu haben.

So sagte ein Zuckerberg-Sprecher zu "Vanity Fair": "Mark traf Epstein im Vorbeigehen einmal bei einem Abendessen zu Ehren von Wissenschaftlern, das nicht von Epstein organisiert wurde", und fügte hinzu: "Mark hat nach dem Abendessen nicht mehr mit Epstein kommuniziert".

Musk leidet auch unter Gedächtnisschwund und sagte der Zeitschrift:

"Ich erinnere mich nicht, dass ich Epstein jemandem vorgestellt habe, da ich den Kerl nicht gut genug kenne, um das zu tun, Epstein ist offensichtlich ein Widerling und Zuckerberg ist kein Freund von mir.

Vor einigen Jahren war ich mitten am Nachmittag mit Talulah (Riley) für etwa 30 Minuten in seinem Haus in Manhattan, als sie neugierig war, diese seltsame Person für einen Roman zu treffen, den sie schrieb. Wir haben nichts Unangemessenes gesehen, ausser seltsamer Kunst.

Er versuchte immer wieder, mich dazu zu bringen, seine Insel zu besuchen. Ich habe abgelehnt.
"

Musk besuchte ihn also in seiner Stadtvilla in New York, hatte aber weiter nichts mit ihm zu tun.

Ist gelogen, denn folgendes Foto zeigt Elon Musk zusammen mit Ghislaine Maxwell, Epsteins Freundin, Rekrutiererin und Puffmutter bei der Oscar-Verleihung 2014:


Maxwell hat die Minderjährigen Mädchen in "Epsteins-Stall" mit den Prominenten zusammengebracht und die Begegnungen für den sexuellen Missbrauch organisiert. Und mit dieser Zuhälterin ist Musk bei einer Party zusammen?

Zur Erinnerung, 2014 war jedem bekannt, Epstein war ein vorbestrafter Sexualtäter, der zwischen 2009 und 2010 eine Gefängnisstrafe deswegen abgesessen hatte.

Einer Quelle zufolge hatte Epstein einen stetigen Strom von Leuten, die in seine Villa in Manhattan ein und ausgingen, darunter Bill Gates, Larry Summers und Steve Bannon.

"Jeffrey hat Leute gesammelt. Das ist es, was er getan hat", sagte die Quelle "Vanity Fair". Für was? Um seine Sexdienste mit Minderjährigen anzubieten, um die Promis erpressen zu können?


Am lautesten leugnet der Promi-Anwalt Alan Dershowitz mit Epsteins Sexgeschäft etwas zu tun gehabt zu haben. Seitdem Epstein am Flughafen Teterboro am 6. Juli vom FBI festgenommen wurde, ist Dershowitz ins Fernsehen gegangen und hat Freunde und Reporter angerufen, um seine Unschuld zu erklären.

Dershowitz gibt zu, er hätte sich in Epsteins verschiedenen Domizilen "massieren" lassen und wäre auch auf der "Pädo-Insel" gewesen, aber er hätte seine "Unterhose" anbehalten und die Masseuse wäre eine "alte Russin namens Olga" gewesen, kein junges Mädchen.

Ja sicher, du perverser Drecksack!!!

Gegenüber "Vanity Fair" sagte Dershowitz, er sei seit 1996 mit Epstein befreundet, als sie auf einer Party auf Martha's Vineyard von Lynn Forester de Rothschild vorgestellt wurden. "Sie flehte mich an, ihn zu treffen. Sie sagte mir: 'Hier ist dieser kluge Akademiker.'"

Ein paar Tage später lud Epstein Dershowitz zu Les Wexners 59. Geburtstagsparty in Wexners Villa in New Albany, Ohio, ein. "Es ist eine Tradition, dass Jeff die klügste Person eingeladen hat, die er in diesem Jahr getroffen hat. Er sagte ihnen, ich sei die Klügste."

Dershowitz und Epstein blieben danach jahrzehntelang eng zusammen.

Rothschild ist ein weiterer Name, der im Zusammenhang mit Epstein steht, und er hatte in seinem "Schwarzen Buch" die Nummern nicht nur von Lynn Forester de Rothschild, sondern auch von Edouard de Rothschild und Evelyn de Rothschild.

Epstein prahlte immer mit seinen Kontakten in Washington und hat oft Bill Clinton als Freund genannt, um Leute zu beeindrucken.

Es gibt die Vermutung unter den hochrangigen Republikanern, dass Epstein ein Mossad-Agent war, der angesetzt wurde, um Prominente in kompromittierenden Situationen erpressen zu können.

Es wird auch vermutet, dass das Weisse Haus von George W. Bush den Staatsanwalt Acosta angewiesen hat, Epstein nicht zu verfolgen, um Prinz Andrew im Namen der britischen Regierung zu schützen.

Die königliche Familie tat alles, was sie konnte, um zu versuchen, die Berichte über Prinz Andrews "Kinderfickerei" zu diskreditieren.

Wir werden sehen, ob die angekündigten Dokumente mit der Freundesliste von Epstein wirklich veröffentlicht wird. Wie ich im vorhergehenden Artikel gemeldet habe, bleibt Epstein vorerst in Haft.